Revisionschirurgie

Mit der steigenden Anzahl an eingesetzten Hüftprothesen bei immer jüngeren Patienten steigt auch die Zahl der Wechseloperationen.

Verschiedene Gründe können einen Wechsel des Gelenkes notwendig machen:

Am häufigsten sind aufgebrauchte Materialen. Vor allem ist der Kunststoffeinsatz in der künstlichen Hüftpfanne nach vielen Jahren verschlissen und muss ersetzt werden.

Nach vielen Jahren können aber auch Instabilitäten eines künstlichen Hüftgelenkes auftreten. Gründe dafür sind meist eine Verschlechterung der Muskelfunktion, so dass das Kunstgelenk bei bestimmten Bewegungen „ausrenken“ kann. Passiert dies immer wieder, ist meist eine erneute Operation notwendig und ein Teil der Prothese muss dann in der Regel ersetzt werden.

Ein weiterer häufiger Grund für eine Wechseloperation sind Infektionen des Kunstgelenkes, welche auch nach vielen Jahren – meist über eine Verteilung von Bakterien über das Blut – auftreten kann. In diesem Fällen ist fast immer eine erneute Operation notwendig.

In all diesen Fällen ist die grosse Erfahrung des behandelnden Hüftchirurgen äusserst wichtig, um auch mit dem neuen Hüftgelenk eine optimale Funktion der Hüfte zu gewährleisten. Bei der Wechseloperation ist vor allem eine möglichst gute Schonung der noch vorhandenen Muskulatur notwendig. Es muss ausserdem gelingen, mit dem noch vorhandenen Knochen und der optimalen Prothese die normale Anatomie der Hüfte wiederherzustellen.

Durch die hohen Fallzahlen bei dieser spezialisierten Behandlung erhalten Sie am Orthopädiezentrum KSA-KSB die bestmögliche Betreuung. Vor allem im Falle von Infektionen können wir durch die enge Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Infektiologie, Intensivmedizin und Anästhesie unseren Patienten eine optimale Versorgung anbieten und erreichen so eine sehr hohe Erfolgsrate bei der Behandlung dieser anspruchsvollen Probleme.