Konservative Therapien

Die Orthopäden am Orthopädie Zentrum KSA-KSB sind keine „Aufschneider“. Wenn immer möglich, verschreiben sie konservative Therapien.

Konservative Therapien für Patienten mit Kniebeschwerden gibt es viele. Es gibt seriöse und weniger seriöse Anbieter. Versprochen wird viel. Es braucht eine genaue Abklärung und Beratung.

Belasten ja – aber richtig. Physikalischen Therapie, Bewegungsschulung, Aerobic, Muskelaufbau an unterschiedlichen Geräten, Massage, Tapen, Elektrostimulation, Ultraschall oder auch Diathermie – welche Methode man auch immer wählt, man tut gut daran, sich in die Hände von Spezialistinnen zu begeben. Sicher gut beraten ist, wer sich mit der Physiotherapie im KSA oder im KSB in Verbindung setzt. Zusammen mit dem Orthopädie Zentrum KSA-KSB kann so das beste Programm erarbeitet werden.

Ein gerissenes Kreuzband muss nicht in jedem Fall operiert werden. Viele Faktoren beeinflussen die Entscheidung. Patienten stützen sich mit Vorteil auf unsere fachärztlichen Untersuchungen.

Entscheidend ob operiert werden soll oder nicht, sind auch das Alter und die Aktivitäten (Sport, berufliche Belastung, etc.) der Patienten. Die Kreuzbandoperation stellt in den meisten Fällen keine Notfalloperation dar. Das heisst, Patienten haben genügend Zeit mit ihrem Spezialisten die möglichen Therapien ausführlich zu besprechen.

Tritt eine Patellaluxation (Ausrenken der Kniebscheibe) zum ersten Mal auf, kann man möglicherweise auf einen operativen Eingriff verzichten. Eine Besserung erreicht man meist durch Physiotherapie und stabilisierende Bandagen. Die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Luxation jedoch ist gross (30-50%).