Arthroskopische Rotatorenmanschettenrekonstruktion

Bei der arthroskopischen Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion werden durch mehrere kleine Hautschnitte Instrumente in das Schultergelenk eingeführt. Früher musste für die Darstellung des Sehnenrisses der Deltamuskel abgelöst und wieder angenäht werden. Dieser zusätzliche Eingriff entfällt bei der arthroksopischen Technik, wodurch die Patienten vor allem nach der Operation weniger Schmerzen haben.

Die abgerissenen Sehnen mit noch guter Muskelqualität werden mit Hilfe von Ankern und sehr reissfesten Fäden wieder angenäht. Eine Operation dauert zwischen 60 bis 120 Minuten.

Annähen der gerissenen Supraspinatussehne an den Oberarmknochen. Der Fadenanker wird in den Knochen hinein gedreht, die Fäden werden mit den Instrumenten durch die Sehne gezogen und unter dem Schulterdach verknotet.

Nachbehandlung: In bestimmten Fällen muss während sechs Wochen konsequent eine Schiene getragen werden, welche den Arm abgespreizt neben dem Körper hält (Abduktions-Schiene). In allen anderen Fällen reicht das Tragen einer Armschlinge.